Das Folgende ist nicht streng chronologisch aufgelistet. - Alte Rechenmaschinen und die Computergeschichte - mit Software als Schwerpunkt, aber auch Hardware - sind Themen dieser
Unterseite. Der zweite Teil der Geschichte ist hier.
Die Geschichte des Personal Computers als Massenprodukt begann im Jahr 1977 mit der Einführung der Mikrocomputer, obwohl bereits zuvor einige Groß- und Minicomputer als Einzelnutzer-Systeme verwendet wurden. Ein PC ist für die interaktive Nutzung durch einzelne Personen konzipiert – im Gegensatz zu Großrechnern, bei denen die Anfragen der Nutzer durch das Bedienpersonal weitergeleitet werden, oder zu sogenannten Time-Sharing-Systemen, bei denen sich viele Nutzer einen zentralen Prozessor teilen. - Mit der Entwicklung des Mikroprozessors wurde der PC so günstig, dass er für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich wurde. Die ersten Personal Computer – damals meist als Mikrocomputer bezeichnet – wurden häufig als Elektronik-Bausätze und nur in begrenzter Stückzahl verkauft. Ihr Hauptinteresse galt zunächst vor allem Bastlern. Später ging Gary Kildall in die Geschichte ein. Kildall entwickelte ab 1974 das m. E. erste richtige Betriebssystem CP/M (Control Program for Microcomputers), das als eines der ersten plattformübergreifenden Betriebssysteme für Mikrocomputer galt. CP/M ermöglichte es, Anwendungsprogramme auf verschiedenen Rechnersystemen zu nutzen und wurde zu einem De-facto-Standard für frühe Personal Computer.
Playlist dazu (zum Betriebssytem CP/M)
Die Pascaline ist eine mechanische Rechenmaschine, die 1642 von Blaise Pascal erfunden wurde. Sie galt lange Zeit als erste mechanische Rechenmaschine überhaupt, bis feststand: Wilhelm Schickard konstruierte die erste mechanische Rechenmaschine, auf der man die vier Grundrechenarten ausführen konnte, und zwar ungefähr 1620 - 1623.
Das Rechenmaschinen-Video, das eine Stunde und eine halbe geht: Ist das Video etwa langweilig?
Fehlersuche: Video etwa eine halbe Stunde lang
Ein quasi fließender Übergang von der Rechenmaschine zum Computer.
Ich persönlich finde diese Geschichte um Steve Jobs und Bill Gates usw. sehr interessant. Aber schön der Reihe nach:
Charles Babbage war seiner Zeit weit voraus mit seinen "unvollendeten" Maschinen. Ada Lovelace war ein Genie.
Ganz kurz und sehr interessant über Ada Lovelace:
Ada lernte Babbage 1830 im Alter von siebzehn Jahren auf einer Party kennen und war fasziniert, als Babbage ihr den kleinen Teil der Maschine vorführte, der wirklich funktionierte. Sie unterbrach ihr Mathematikstudium wegen Ehe und Mutterschaft, nahm es aber wieder auf, als die häuslichen Pflichten es erlaubten. 1843 veröffentlichte sie eine Übersetzung aus dem Französischen eines Artikels über die Analytical Engine des italienischen Ingenieurs Luigi Menabrea, zu dem Ada ausführliche eigene Notizen hinzufügte. Die Notizen enthielten die erste veröffentlichte Beschreibung einer schrittweisen Abfolge von Operationen zur Lösung bestimmter mathematischer Probleme - und Ada wird wegen dieser Notizen oft als „die erste Programmiererin“ bezeichnet.
Für selbständig ablaufende mechanische Geräte benötigt man einen „Programmspeicher“. Die erste Form eines solchen Speichers waren Lochkarten. Bereits im frühen 18. Jahrhundert erfunden, wurden sie von Joseph-Marie Jacquard (1752-1834) zu einer ausgereiften Technik zur Steuerung von Webstühlen entwickelt.
Durch entsprechende Löcherkombinationen auf den Pappkarten wurde das Webmuster kodiert. Später wurde diese Technik auch zur Steuerung von Musikautomaten mittels Lochstreifen eingesetzt. Ein aktuelles Beispiel für dieses Verfahren ist im Bild zu sehen.
Die Lochkarte war das erste digitale Speichermedium. Hermann Hollerith (1860-1929) benutzte dieses Konzept zur Auswertung von Daten aus der 11. amerikanischen Volkszählung (1886). Die zur Auswertung benötigte Zeit wurde auf ein Sechstel reduziert. Darauf aufbauend entwickelte er Maschinen zum Drucken, Kopieren, Sortieren und Tabellieren von Lochkarten. Derartige Systeme wurden oft für statistische und kaufmännische Aufgaben eingesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf der großen Datenmenge, weniger auf den angewandten Operationen. Hollerith gründete 1896 die Firma „Tabulating Machine Company“, aus der 1924 die „International Business Machines Corporation (IBM)“ hervorging.
Babbage und Ada Lovelace, noch einmal
Der wesentliche Schritt zum „Computer“ ist die flexible Programmsteuerung. Als erster entwickelte der englische Mathematiker und Philosoph Charles Babbage (1792-1871) die Idee einer programmgesteuerten Rechenmaschine (analytic engine). Er verband das Konzept der Lochkarten mit den mechanischen Rechenautomaten.
Das Programm sollte nach Babbage auf Lochkarten gestanzt werden. Die Realisierung scheiterte allerdings an den unzureichenden technischen Möglichkeiten seiner Zeit.
Charles Babbage arbeitete mit Ada, Countess of Lovelace (1815-1852) zusammen. Man kann sie, die Tochter des Lord Byron, als erste Programmiererin der Welt bezeichnen. Die Programmiersprache ADA ist übrigens nur nach ihr benannt.
Ada Lovelace war eine sehr, sehr intelligente Frau. Sie war nach einhelliger Meinung die erste Programmiererin, wie schon gesagt. Sie war eindeutig ihrer Zeit weit voraus!
Mehrere gute Videos über Ada Lovelace folgen hier. Beim ersten Ada-Lovelace-Film von Hannah Fry muss man auf: "Schau Dir dieses Video auf YouTube an" klicken.
Turing
Was war der allererste programmierbare Computer? Man könnte auch Digitalrechner sagen. Oder Computer mit dem Binärsystem als Basis. Es war die Zeit ab 1941, da erfand Zuse die "Z3".
Die amerikanische Welt übergeht manchmal Konrad Zuse und seine Z3 - und wählt einen Computer aus den USA als den ersten programmierbaren (Geheimtipp). Die Z3 war programmgesteuert (Wikipedia).
Es gibt zwei Museen in diesem Zusammenhang, in München und in Hünfeld (zwischen Frankfurt und Kassel).
Der Deutsche Konrad Zuse gilt als Pionier des Computers. Er baute 1941 ganz allein den ersten programmgesteuerten Computer, die "Zuse Z3".
Hier unten befindet sich ein Video über die Zuse Z1:
Von Pascal über Babbage bis Zuse:
Z3
Z23
ZDF Info
Einige englische Videos:
John von Neumann - Deutsch
Nixdorf
Die Geschichte der Informatik und des Computers ist eigentlich nicht nur die Geschichte von Steve Jobs und Bill Gates. Denn sie ist umfassender. Auch spielte Heinz Nixdorf in Paderborn eine Rolle. Sieh dir das Video bis 43:56 an!
Zu Gary Kildall und mehr noch zu dem Betriebssystem CP/M gibt es hier etwas zu lesen.
Home-Computers and The Birth Of BASIC
Englische Videos von Jobs und Wozniak:
Über anderthalb Stunden Rede von dem jungen Woz:
Der Altair 8800 gilt als der erste PC.
Aus dem Altair 8800 entstanden meines Wissens die ersten "brauchbaren" Computer:
Es war im Jahre 1981. IBM hatte bisher immer riesige Computer gebaut. Aber jetzt fanden sie heraus, wie man etwas Kleineres, was man auf den Schreibtisch stellen kann, erbaut. IBM machte den PC publik.
Zur jener damaligen Zeit gab es für den Tisch PC-DOS und MS-DOS. Aber davor gab es QDOS und so. Na, und CP/M, natürlich (CP/M-wiki).
Bevor es das allseits bekannte MS-DOS gab, kam QDOS daher. Hier im Video bei 19:10.
Gary Kildall
Externer Link zu Gary Kildalls Betriebssystem: CP/M - und GEM und Tramiel
Jobs und Gates
Admin-Rechte cmd. Man muss schreiben:
wmic > c:\Users\<Benutzername>hier: Anwender\Desktop\computer-informationen.html os get /format:hform
Auf Deutsch:
Englisch:
The Machine that Changed the World:
Diese Webseite wurde mit Jimdo Creator erstellt! Jetzt kostenlos registrieren auf https://de.jimdo.com
